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Obwohl (Geschäfts-)Prozess-Management mittlerweile in aller Munde ist und auch die meisten schon davon gehört haben, dass die Realisierung prozessorientierter Informationssysteme ein erhebliches Umdenken sowohl auf Entwickler- als auch auf Anwenderseite erfordert, besteht in der Praxis sehr oft doch eine große Unklarheit darüber, was diese Aussage nun konkret bedeutet.
Diese Lücke soll mit diesem Workshop geschlossen werden. Die Teilnehmer lernen ganz konkret kennen (und setzen dies auch praktisch um), wie man ablauffähige Prozesse modelliert, d.h. die zulässigen Ausführungsreihenfolgen der Prozessschritte festlegt, die zwischen Prozessschritten stattfindenden Datenflüsse und andere Abhängigkeiten beschreiben kann, den Prozessschritten ausführbare Funktionen (Auftrag einbuchen, Ware bestellen, E-Mail versenden, Dokument drucken etc. ) zuordnet und wie man im Prozess festlegt, von welchen Bearbeitern welcher Prozessschritt durchgeführt bzw. welcher Schritt systemseitig automatisch ausgeführt werden soll. Außerdem lernen die Teilnehmer kennen, wie man ein Organisationsmodell aufbaut und wie dieses bei der Zuordnung von Bearbeitern zu Prozessschritten (staff assigment rules) Verwendung findet. Außerdem wird darauf eingegangen, wie Anwendungsfunktionen und andere Dienste im Service-Repository beschrieben werden, so dass sie anschließend bei der Prozess-Komposition sicher verwendet werden können.
Der Fokus dieses Workshops liegt also nicht auf der Vermittlung eines Überblicks über alternative technologische Konzepte und Technologien in diesem Bereich, sondern auf der konkreten Umsetzung von Beispielprozessen von der Modellierung bis zum ausführbaren Prozess. Für die praktischen „Hands-on“-Übungen kommt ein hochmodernes Prozess-Management-System zum Einsatz, das einer neuen Generation von Systemen angehört, und aufzeigt, welches Potenzial in der Prozesstechnologie steckt.