Praxisorientierte ITIL® V3 Simulation

Beschreibung

 

Praxisorientierter ITIL Kurs (ITIL-Basics unter Einsatz einer Simulation):
 
Bei der Simulation handelt es sich um individualisierbare und realitätsnahe ITIL-Schulung, welche die wichtigsten operativen ITIL V3-Prozesse sowie betriebswirtschaftliche und organisatorische Zusammenhänge — mit Blick auf individuelle wie teambezogene Lernziele — auf Basis einer projektbasierten Zusammenarbeit spielerisch vermittelt. Die Teilnehmer sind aktiv und eigeninitiativ in den Wissenstransfer eingebunden, ohne dass während der Simulation IT-Fachbegriffe genutzt würden.
 
Selbständiges Lösen von Problemen, Selbstreflexion und Spaß am Spiel sind die Basis für ein positives Lernerlebnis und einen nachhaltigen Wissens-, Kompetenz- und Erkenntnisgewinn. Die Simulation vermittelt den Teilnehmern so von Beginn an einen schnellen, verständlichen und unkomplizierten Einstieg in die relevanten, operativen Themen des ITIL V3-Frameworks, ohne dass diese an einem Foundation-Seminar teilnehmen müssten.
 
Die Simulation ist eine innovative Hybridform des Planspiels und ist aufgrund seines flexiblen Spielkonzeptes individuell auf lernspezifische ITIL-Anforderungen anpassbar. Die Kombination von computerbasierten und haptischen Spielelementen, eingebettet in einen Wettbewerbskontext (konkurrierende Teams), schafft die Voraussetzung, dass die Teilnehmer die Simulation als ernsthafte Herausforderung annehmen, sich engagieren und einen „Flow“ erleben.
 
Die Simulation basiert auf den wichtigsten Prozessen des ITIL V3-Frameworks, hat ein solides betriebswirtschaftliches Fundament und macht die Konsequenzen von Handeln und Nicht-Handeln in Auswirkung auf den Gewinn deutlich. Das eigentliche Szenario setzt jedoch bei einfachen, operativen Betriebsaufgaben an. Das schafft allgemeine Akzeptanz und Realismusempfinden und wird von IT-Praktikern sehr geschätzt. Die Simulation ist eine willkommene Alternative bzw. Ergänzung zu ITIL V3 Foundation-Seminaren, die von Teilnehmern häufig als zu theoretisch und zu umfangreich empfunden werden.
 
Aufgeteilt auf vier Rollen pro Team (Park Manager, Control Room, Technischer Support und Operating Business)beschäftigen sich die Teilnehmer in der dynamischen und komplexen Umgebung dieses Planspiels mit Ereignissen, die aus den Geschäftsbereichen (wie z.B. den Fahrgeschäften, Kundenservice oder Technik) hervorgehen.
 
Die Herausforderung für die Teilnehmer besteht darin, eigenständig einen Prozess zu gestalten, der einen (kosten-) effizienten Umgang mit Störungen gewährleistet und die Wahrscheinlichkeit für deren wiederholtes Auftreten minimiert: Auftretende Störungen sollen so schnell wie möglich und nachhaltig beseitigt werden, und außerdem gilt es, zukunftsorientierte und zugleich wirtschaftlich vertretbare Präventivmaßnahmen zur Steigerung der Kundenzufriedenheit zu ergreifen. Dabei werden lediglich die jeweiligen Störungen per Computer generiert, während alle zu ergreifenden Aktionen und Maßnahmen auf haptischen Spielelementen basieren.
 
Die Auswirkungen von Kommunikationsdefiziten, Schnittstellenproblemen, fehlendem Know-how, mangelnder Lernbereitschaft, starren Strukturen und fehlender Flexibilität im Umgang mit den Störungen werden lückenlos dokumentiert und in Echtzeit mit ihren betriebswirtschaftlichen Auswirkungen transparent gemacht.
 
Der Konkurrenzcharakter der Simulation (mehrere Teams spielen gegeneinander) erhöht das Engagement und somit den Lernerfolg. Da mehrere Durchgänge simuliert werden, kann jeder Teilnehmer die Probleme aus den verschiedenen Perspektiven der zugeordneten Rollen erleben. Eine Rückschau des Spielleiters anhand eines Dashboards sorgt für das notwendige Feedback und leitet die Selbstoptimierungsprozesse der Teams ein. Am Ende steht die persönliche Erfahrung, dass der Erfolg durch eigene Lösungen sowie dass Optimierung und Qualität durch einen systematischen Lernprozess entstanden sind.
 
Learning by doing“ führt bei den Spielern zu einem hervorragenden Verständnis der Interdependenz ihrer Entscheidungen und den Resultaten im realen Business. Dies wird hervorgerufen durch das permanente Feedback in Form des bereits erwähnten Dashboards, welches alle Auswirkungen der individuellen sowie Team-Entscheidungen fortlaufend in Echtzeit aufzeigt, sowie durch vom Spielleiter moderierte Reflexionsrunden, in welchen u.a. die relevanten Benchmarks der jeweils vorangegangenen Spielrunde aufgegriffen sowie sukzessive die relevanten ITIL V3-Prozesse thematisiert werden.
 
Zielsetzung
 
  • die Abhängigkeiten von Business und IT spielerisch zu erlernen (Business Alignment)
  • das Bewusstsein für Service Orientierung zu fördern
  • die Notwendigkeit einer prozessgestützten Vorgehensweise zu vermitteln,
  • die Vorzüge des ITIL Frameworks erfahrbar zu machen
  • zentralen ITIL V3-Prozesse bekannt zu machenund deren Nutzen zu verdeutlichen.
 
 
Weitere Lernziele sind:
 
  • die Bedeutung und Effektivität von formellen und informellen Kommunikationsinstrumenten in Organisationen zu erfahren: Internes Kommuni-kationsmanagement & Fehler- und Risikomanage-ment  
  • den Wert von ressourcenschonendem, effizientem und ökonomischem Arbeiten zu begreifen: Fehler- und Kostenreduktion  
  • gruppendynamische Prozesse und deren Wirkungen auf Organisationseffizienz zu erfahren: Teambuilding & Reflexion von stressbedingten Verhaltensausprägungen 
  • das Zusammenspiel von Unternehmensprozessen sowie die damit verbundenen Abhängigkeiten zu verstehen: Prozess- und Schnittstellenmanage-ment & Change Management
 

 

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