Workshop-Seminar: Agile Implementierung agiler Prozesse

Beschreibung

 „Wir müssen innerhalb kürzester Zeit auf Markt­ver­änderungen und neue Anforderun­gen unserer Kunden reagieren können, entwerfen und implementieren aber unsere (Geschäfts-)Prozesse, als ob wir alle Zeit der Welt dafür hätten; und dann bekommen wir am Ende noch ein „Prozess-Korsett“ verpasst, das uns jeglichen Hand­lungs­spie­lraum nimmt.“

Unterhält man sich mit Fachanwendern, die in Projek­ten zur Ein­führung von Prozess-Management-Syste­men mit­wirken, hört man recht häufig Argumente dieser Art. Spricht man hingegen mit Vertretern aus der „Implementierungs-Fraktion“, so steht eigentlich viel zu wenig Zeit zur Verfügung, um das Geschäfts­prozess-Management-System mit all den kom­ple­xen An­­forderungen der Anwender zu realisieren. Diese Aussage stößt bei Fachanwendern und Geschäfts­­leitung häufig auf großes Unverständ­nis, hat doch der Hersteller des Prozess-Management-Systems damit gewor­ben, dass durch die Einführung seines Systems die Agilität des Unter­nehmens erhöht wird.
 

Obwohl sich die angebotenen Prozess-Management-Systeme auf den ersten Blick sehr zu ähneln scheinen, gibt es tatsächlich jedoch signifikante technologische Unterschiede, die gravierende Auswirkungen auf den Realisierungsaufwand für Prozesse sowie den erreich­baren Grad an Prozessflexibilität haben. Selten war der Spruch „IT doesn’t matter“ so unzutreffend wie in diesem Bereich. Mit geeigneten Implementierungs­plattformen lassen sich Vorgehensmodelle anwenden, die sowohl die Ent­wicklungs­zeit für Prozesse erheblich verkürzen als auch helfen können, deren Qualität signifikant zu ver­bessern. Außer­dem lassen sich damit prozess­orien­tierte Informationssysteme realisieren, die in Bezug auf Prozessflexibilität zur Laufzeit völlig neue Möglich­keiten eröffnen.

Zielsetzung:
Primäres Ziel dieses zweitägigen Workshop-Seminars ist es, die agile Ent­wicklung agiler Prozesse für die Teilnehmer im Rahmen praktischer Übungen konkret „erlebbar“ zu machen. Hierzu wird der gesamte Prozess-Lebens­zyklus (siehe Inhalt Workshop-Teil) gemein­sam erar­bei­tet und prak­tisch am System realisiert. - Die Teil­nehmer können hierzu gerne Beispiele aus ihrem Anwen­dungs­bereich einbringen.

Der Seminarteil ist bewusst kurz gehalten und ver­mittelt in kompakter Form nur diejenigen Kennt­nisse, die entweder als Grundlage für den praktischen Teil oder zum besseren Verständnis der technolo­gischen Aussagen benötigt werden.

Die Übungsteile werden mit dem AristaFlow® Prozess-Management-System durch­geführt, das auf den Lap­tops der Teilnehmer installiert wird und ihnen nach Abschluss der Veranstaltung für die private Nutzung auch weiterhin zur Ver­fügung steht.

 

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