Alle agilen und iterativen Entwicklungsmethoden wie z.B. Scrum, eXtreme Programming oder auch die agile Projektdurchführungsstrategie des V-Modells erfordern einen inkrementellen Entwurf, denn sie gehen davon aus, dass beim Projektstart noch nicht alle Anforderungen bekannt sind und sich erst im Projektverlauf klären. Folglich müssen sich Architektur und Entwurf schrittweise mit den Anforderungen entwickeln. Dabei stellen sich natürlich wichtige Fragen, wie z.B.
Ein Schlüsselelement für inkrementellen Entwurf ist Entkopplung. Schwach gekoppelte Systemteile lassen sich leicht unabhängig voneinander ändern, so dass sich die vielen kleinen Änderungen beim inkrementellen Entwurf jeweils auf einen kleinen Teil des System beschränken. Eine prominente Entwicklungstechnik, um entkoppelte Entwürfe zu produzieren, ist die testgetriebene Entwicklung. Die Kernaussage lautet nämlich: Was sich leicht testen lässt, lässt sich auch einfach ändern. Die vielen kleinen Änderungen am Entwurf werden mit Refactorings durchgeführt, d.h. durch Verbesserungen des existierenden Codes, die das Verhalten des Systems nicht ändern. Während kleine Refactorings in aktuellen Entwicklungsumgebungen automatisiert durchgeführt werden können, müssen große Refactorings umsichtig geplant werden.
Tel.: 0228/92 12 90 66 Fax.: 0228/37 86 90 E-Mail: dia@dia-bonn.de
22.03 10:00 Uhr - 23.03.2010 16:00 UhrOrt: KölnPlätze: 16